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2011: Das Neue – Zukunft im Design

Im Oktober 2011 startet der zweite Masterjahrgang des Masterstudiengangs Gutenberg-Intermedia mit dem Thema “Das Neue – Zukunft im Design”.
Er richtet sich an alle Diplom- und BA-Absolventen aus den Designdisziplinen.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2011.

Anna Prokopowski – Pretty Ugly.

In den letzten fünf Jahren ist eine ästhetische Rebellion festzustellen. Viele Designer und Künstler sind auf der Suche nach einer neuen Ästhetik und nach neuen Sehgewohnheiten. Es stellt sich die Frage, wieso diese Tendenz vermehrt auftritt.

Anfang 2012 wurde ein Buch von der Agentur TwoPoints.Net im Gestalten Verlag unter dem Namen “Pretty Ugly” publiziert. Dieses Buch diente als Grundlage dieser Trendbeobachtung.

Das Ergebnis wurde im Zuge meiner Masterarbeit an der FH Mainz in einem Buch, mit dem Titel “Aesthetic of Risk”, festgehalten. Zu dem Inhalt zählt einerseits die Beschreibung und Analyse des Trends “Pretty Ugly” und andererseits eine umfassende Werksammlung.

\ Februar 2nd, 2013
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Michaela Müller – New Design Type.

Seit einiger Zeit erfreut sich Computational Design immer größerer Beliebtheit. Dabei werden Form und Struktur durch Programmierung erzeugt: der Designer entwirft algorithmische Anweisungen, die er von einem Programm ausführen lässt. Comptutational Design erfordert vom Designer daher nicht nur Intuition und Kreativität sondern auch Strukturierung und Logik.

„NewDesignType“ erforscht den Designprozess im Computational Design und analysiert ihn hinsichtlich seiner primären Aufgabe: der Entwicklung kreativer Lösungen. Schwerpunkt der Betrachtung liegt dabei auf dem Einfluss der Logik auf diesen Designprozess.
Die medialen Anforderungen an den neuen Designytpus werden in gestalterischen Experimenten erforscht. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse tragen zu einer engeren Charakterisierung der Eigenschaften des neuen Designtypus sowie zu einem näheren Verständnis der kreativen Programmierungbei.

\ Februar 2nd, 2013
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Lisa-Maria Hofmann – Zur Adaption inspiriert.

Der Mensch lebt im Zitat. In einem Zeitalter, in dem unser Alltag von Medienprodukten gesättigt ist, werden Kopie, Nachahmung und Hommage zu grundlegenden Instrumenten der Gestaltung. Die Adaption ist dabei der Prozess, der Vorhandenes anpasst, transformiert oder weiterführt, um auf diese Weise neue autonome Formen entstehen zu lassen. Trotzdem ist das Verhältnis zum Ähnlichen im Kommunikationsdesign ambivalent: Das Zitat ist zwar ein beliebtes Gestaltungsmittel, gleichzeitig wird aber das Nachgeahmte schnell als Plagiat verurteilt.

Die Arbeit “Zur Adaption inspiriert” hat es sich zur Aufgabe gemacht gestalterische Prozesse der Wiederholung, Nachahmung und Transformation offen zu legen. Die Adaption ist dabei keine bloße Kopie sondern ein Instrument für neue Formen und Gestaltung. Dazu entwirft die Thesis ein Defintionsmodell, von unterschiedlichen Formen der Adaption, das in mehreren Experimenten verprobt wird.

\ Februar 2nd, 2013
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Isabella Hof – Metamorphosen.

Der Begriff der Metamorphose ist kein unbekannter Begriff. Sie stammt ursprünglich vom griechischen Wort „metamorphosis“ ab und wird mit Verwandlung übersetzt. In der Biologie, der Zoologie, der Botanik selbst in der Literatur taucht die Metamorphose auf, wie im Beispiel von Franz Kafkas „Verwandlung“, die von der Wandlung eines jungen Mannes in einen Käfer erzählt. Ebenso sind uns Ovids „Metamorphosen“ als Verwandlungsgeschichten aus der antiken Sagenwelt bekannt.
Immer wieder erweckt der Begriff der Metamorphosen verschiedene Assoziationen, die auf den Menschen rätselhaft, undefinierbar und unbewusst wirken. Alltägliches, das uns fremd und irrational erscheint, da seine Beschaffenheit verwandelt und verändert worden ist. Wie auch Phänomene aus der Natur, die uns immer wieder aufs Neue faszinieren.
Was bedeutet Metamorphose im Hinblick auf das Design, die ästhetische Wahrnehmung und die Kreativität? Welche unterschiedlichen Prinzipien gibt es, um Formen und Funktionen zu verändern oder zu verwandeln? Was sind ihre Merkmale und welchen Einfluss haben sie auf unsere Gestaltung früher und heute?
Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema der Metamorphose ist am Ende eine umfangreiche Sammlung mit ausgewählten theoretischen Texten und Arbeiten unterschiedlicher Künstler/innen und Designer/innen entstanden.

\ Februar 2nd, 2013
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Sarah Coutandin – Protestbewegungen im Wandel.

Social Media ist in unserer heutigen Zeit allgegenwärtig. Für eine Kampagnenstrategie von Protestbewegungen birgt die Nutzung von Social Media sowohl Potentiale als auch Risiken, zumal die verschiedenen Online-Plattformen und Instrumente einer staken Dynamik unterliegen. Diese Arbeit untersucht anhand von aktuellen Beispielen die Relevanz von Social Media für Protestbewegungen und deren Auswirkungen für den modernen Protest. Eine für diese Arbeit durchgeführte Online-Umfrage der Unterstützer der bis dato größten viralen Kampagne, Kony 2012, zeigt, dass das Social Web zwar kurzfristig Massen mobilisieren kann, eine globale, kollektive Identität aber nicht langfristig Bestand zu haben scheint.

Meine Arbeit beschäftigt sich aus dem Grund mit den folgenden Fragestellungen: Wie hoch ist die Relevanz von sozialen Medienfür Protestbewegungen? Haben sich Protestbewegungen durch soziale Medien grundlegend verändert? Können durch soziale Medien kollektive Identitäten entstehen? Haben rein digitale Protestbewegungen in der heutigen Zeit das Potential, Veränderungen herbeizuführen?

Der gestalterische Teil der Masterarbeit ergab sich mit der intensiven Auseinandersetzung der Theorie und der daraus resultierenden Notwendigkeit, einen Kommunikationsleitfaden für NROs (Nicht-Regierungs-Organisationen) in Form einer Website zu erstellen. Der Leitfaden vermittelt Kenntnisse über die Social Media Tools und hilft bei der Erstellung einer Kampagnenstrategie. Dadurch wird den NROs ein Gefühl über die Aktualität und Wichtigkeit der neuen Kommunikationsinstrumente vermittelt.

\ Februar 2nd, 2013
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