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2011: Das Neue – Zukunft im Design

Im Oktober 2011 startet der zweite Masterjahrgang des Masterstudiengangs Gutenberg-Intermedia mit dem Thema “Das Neue – Zukunft im Design”.
Er richtet sich an alle Diplom- und BA-Absolventen aus den Designdisziplinen.
Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2011.

Nathalie Zontag – Morphing Museum.

‚Morphing Museum‚ beschäftigt sich mit der Veränderung des Museums als kommunizierender Raum. Es wird analysiert, wie das Museum entstanden ist und wie die didaktischen Methoden sich im Wandel der Zeit verändert haben.

Das Wort “Morphe” hat seine Wortherkunft im Griechischen und steht für “Gestalt” und “Form”. Die “Morphe” oder Polymorphismus ist die Bezeichnung eines biologischen Vorganges, welcher ein Auftreten zweier oder mehrerer Formen eines diskreten Merkmales in einer Population beschreibt. Ein im Frühjahr schlüpfender Schmetterling weist eine andere Einfärbung als ein im Spätsommer geschlüpfter Schmetterling auf. Solche Abweichungen der Phänotypen sind demnach saisonal (Saisondimorphismus) sowie hormonell bedingt.

Überträgt man diese Definition auf das Museum, entspricht das Museum einer Population und der Ausstellungsraum dem Phänotypen. Ein Phänotyp beschreibt in der Genetik die Summe aller Merkmale eines Organismus. Das heißt: Alle Elemente einer Ausstellung innerhalb eines Museums wie auch der Charakter einer Ausstellung markieren die Population Museum. Morphing Museum steht also bildhaft für die Entwicklung des musealen Gedankens bis hin zu den gegenwärtigen didaktischen Ausstellungs-Trends durch mediale Entwicklungen, für den Wandel des gesellschaftlichen Anspruchs an einen Museumsbesuch und für die gegenwärtigen Einschätzungen eines zukünftigen Museums.

\ Januar 31st, 2013
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Barbara Kuntz – Angst, Krise, Design.

Die Welt befindet sich erneut in einer Krise, die durch zunehmende Vernetzung ein neues Ausmaß erreicht hat. Die Quantität der durch visuelle Kommunikation vermittelten Informationen nimmt stetig zu. Die Interaktion zwischen visueller Kommunikation, veranschaulichten Gefühlen und der daraus resultierenden Reaktion beim Publikum ist präsenter denn je.

Die Hypothese: Gibt es einheitliche, wiederkehrende und wiedererkennbare Gestaltungsmittel während einer Krise und wie wirken diese? Welche emotionalen Reaktionen lösen sie aus? Welche Mittel hat ein Designer, um Emotionen wie Furcht und Zukunftsängste zu mildern oder für eine bestimmte Informationsvermittlung zu nutzen?

Zur Vorgehensweise: Drei aktuelle Krisen (Fukushima, die internationale Wirtschaftskrise und die Währungskrise im europäischen Raum) wurden nach ihrer Inszenierung innerhalb von Printmedien der westlichen Welt untersucht und analysiert. Anhand im Vorfeld festgelegter Parameter wie Sprache, Typografie, Farbwelt und Stilmittel, wurden die Ergebnisse verschlagwortet. Anhand dieser Verschlagwortung fand im Abschluss eine vergleichende Analyse statt, mit dem Ziel, univerale Visiotypen einer Krisenkommunikation zu identifizieren. Zusätzlich bietet die Plattform noch die Möglichkeit einer Bewertung der einzelnen Beispiel im Hinblick auf ihre emotionale Wirkungsweise.

\ Januar 30th, 2013
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Julia Kern – White Lie. Interpretationen und Manipulationen im Informationsdesign.

Die komplexen Informations- und Datenmengen, die gegenwärtig auf die informationelle Gesellschaft treffen, können nur schwer verarbeitet werden und zeigen, dass der richtige Umgang mit Informationen zunehmend an Relevanz gewinnt. Die immer schneller voranschreitenden Entwicklungen in den Informations- und Kommunikationstechnologien haben dazu beigetragen, dass die Gesellschaft häufig überfordert ist, schneller Urteile fällen muss und falsche Schlüsse aus den Informationen zieht. Um das menschliche Gehirn bei solch relevanten Aufgaben zu unterstützen, haben sich Methoden etabliert, um diese Informationen und Daten visuell zu vermitteln.
In den Medien werden Informationsvisualisierungen sowohl zur Aufklärung von spezifischen Sachverhalten, als auch zur Manipulation eingesetzt und beeinflussen permanent die Wahrnehmung der informationellen Gesellschaft. Sie nehmen gezielt Einfluss auf die Wertevorstellungen und Verhaltensbilder in den unterschiedlichen sozialen, altersbedingten und kulturellen Kontexten – an diesen Punkt galt es anzuknüpfen: Ich ging von der These aus, dass Informations- und Datenvisualisierungen die Information manipulieren und so die Wahrnehmung der Gesellschaft beeinflussen. Die vom Designer verarbeiteten Informationen sind in ihrer Form und Darstellung sukzessiv manipulativ.
Ziel meiner Thesis war es, zu belegen, dass Informationsdesign zur Manipulation der Informationsvermittlung eingesetzt werden kann und die Gesellschaft beeinflusst und somit steuert. Des Weiteren galt es zu klären, wie Informationen im Rahmen der zukünftigen Medienmöglichkeiten zu einer Optimierung der Informationsverarbeitung eingesetzt werden können?
Das daraus resultierende Projekt “white lie” beschäftigt sich mit manipulativen Informationsvisualisierungen und Irreführenden Interpretationen mit dem Ziel, ein kritisches Verständnis für Informationsvisualisierungen zu schaffen, das gerade bei der Vermittlung wichtiger sowie sensibler Informationen der Visualisierung unterliegen kann.

\ Januar 30th, 2013
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Plenum 3: Die Master-Thesen stehen fest.

Vergangenen Donnerstag präsentierten die Masterstudenten ihre im Workshop vom 02. – 03. Juli bei Bettina Tabel vertieften Forschungsfelder den betreuenden Professsoren in der letzten Feedbackrunde vor der Sommerpause.

Die Hypothesen stehen fest, die Positionierungen gewinnen an Form, die ersten Umsetzungsideen finden ihren Weg in die Köpfe und Literaturlisten wollen abgearbeitet werden.

Es kann angemeldet werden, hier die Thesen:


Sarah Coutandin
Chancen und Risiken für Protestbewegungen in Zeiten von Social Media.


Sarah Frank
Anspruch und Wirklichkeit an die gestalterische Praxis


Jolita Asalati-Gudeikyte
Interkulturelle Missverständnisse inspirieren das Neue.


Isabella Hof
Metamorphosen.


Lisa-Maria Hofmann
Zur Adaption inspiriert.


Julia Kern
Veranschaulichen, Vereinfachen, Verfälschen: Manipulation in der Informationsvermittlung.


Barbara Kuntz
Angst, Krise, Design.


Michael Menge
Perspektivwechsel. Hybridbildung durch unterschiedliche Designkulturen.


Michaela Müller
Intuition und Logik: Der Gestalter als Hybrid.


Anna Prokopowski
Trendbericht Pretty Ugly.


Susanne Thum
Der neue Wahlkampf.


Bonan Wei
Darstellung mentaler Landkarten von Städten für eine definierte Zielgruppe.


Nathalie Zontag
Morphing Museum.


Bis Januar!

\ September 27th, 2012
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Von Elefanten und Betrachtungsweisen.

Tabel Workshop 02. – 03. Juli 2012: Was ist Kreativität? Ist Intuition ein Instinkt oder eine Fähigkeit? Kann Design auch frei sein oder ist es mittlerweile zur reinen Dienstleistung degradiert?

Über zwei Tage beschäftigten wir uns mit grundlegenden Fragen der Gestaltung und der Positionierung der eigenen Masterthesis. In Gruppendiskussionen und Einzelgesprächen haben wir uns und unsere Thesen auf den hoffentlich richtigen Weg gebracht. Mit dem Wissen um Mittel und Methoden, Design Management und Strategien sind wir nun bereit für die abschließende Präsentation in großer Runde und die darauf folgende Anmeldung unserer Thesen.

\ September 27th, 2012
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