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2012: Wie verändere ich die Welt?

Mit Kommunikation kann man die Welt verändern. Was wollen Sie ausdrücken? Wie teilen Sie es anderen mit? In unserem dreisemestrigen Masterstudiengang Gutenberg Intermedia unterstützen wir Sie dabei, die richtigen Bilder zu finden, die Dramaturgie Ihrer Aussagen zu steigern und Strategien zu hinterfragen. So lange, bis die Antworten passen. Präzise denken, verständlich sprechen und verständlich schreiben stellen für uns die Grundlage dar. Das Credo lautet: Gestaltung ist Übersetzung, Schwieriges wird einfacher, nur so kann man Menschen überzeugen.

Wir forcieren die Idee des interdisziplinären Austausches. Was ist Ihr Schwerpunkt? Fotografie, Konzept, Text, Animation, Werbung, Gestaltung, Marketing? Sie werden von Ihren unterschiedlichen Spezialisierungen profitieren und in der Gruppe wachsen.

Dieser Masterstudiengang ist praxisorientiert. Wie setze ich etwas um? Was muss man wissen? Ihre Ideen sollen Wirklichkeit werden, wir vermitteln ihnen in Seminaren, Workshops und durch Gastvorträge das wichtige Handwerkszeug.

Vierter Impulsgeber: Ursula Fechter

Einleitend berichtet Ursula Fechter von ihrer Person und ihrem Engagement innerhalb der Bürgerinitiative Sachsenhausen und der daraus resultierenden Wählergemeinschaft Flughafenausbaugegner Frankfurt (FAG). Neben ihrer Haupttätigkeit als Steuerberaterin mit eigener Kanzlei gehörte sie 1998 zu den Mitbegründern der Bürgerinitiative Sachsenhausen gegen den geplanten Flughafenausbau. Im Herbst 2000 entwickelte sich aus dieser Bewegung schließlich die FAG. Erwähnenswert bei der Namensfindung ist die Tatsache, dass zum Zeitpunkt der Gründung der Flughafenausbaugegner der Frankfurter Flughafen noch den offiziellen Namen Flughafen Frankfurt/Main AG (FAG) trug; 2001 wurde er in Fraport umbenannt. Als Stadträtin der FAG kandidierte Frau Fechter am 11. März 2012 für die Oberbürgermeisterwahl in Frankfurt.

Im Wesentlichen fordert die FAG die Schließung der Landebahn Nordwest sowie den sofortigen Stopp des weiteren Flughafenausbaus. Neben der extremen Lärmbelästigung beklagt Frau Fechter die zunehmende Schadstoffbelastung im Raum Frankfurt (Kerosinrückstände verbreiten sich noch in 20km Entfernung!), die fehlende junge Beteiligung im Protest gegen den Flughafenausbau sowie den Umstand, dass man von der Problematik nichts erfährt, wenn man nicht selbst betroffen ist.

Um den Forderungen Nachdruck zu verleihen, findet Montags in regelmäßigen Abständen die Montagsdemonstration im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens statt. Am Montag, dem 29. Oktober 2012 versammelten sich die Demonstranten zum 38. Mal im Flughafengebäude. Ein Teil der Masterstudenten schloss sich der Gruppe an, um sich einen Eindruck von der Veranstaltung zu verschaffen. Wir trafen auf eine gut organisierte Menschenmenge, die mit unterschiedlichsten Plakaten und Parolen ihrem Ärger Luft machten. Der Protest wurde mit Rasseln und Trommeln jeglicher Art begleitet. Abschließend bildeten die Demonstranten eine Menschenkette mit Kerzen vor dem Terminal.

Linksammlung:
Flughafenausbaugegner
Frapedia
Bürgerinitiative Sachsenhausen
Lärmwehr

\ Januar 30th, 2013
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Dritter Impulsgeber: Prof. Dr. Claudia Hensel

International Social Responsibility – Studenten vernetzen sich für einen guten Zweck

Prof. Dr. Claudia Hensel, Professorin im Fachbereich Wirtschaft der Fachhochschule Mainz, vermittelt ihren Studenten die theoretischen wirtschaftswissenschaftlichen Inhalte praxisorientiert , indem sie ihnen zeigt, wie sie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten in einem realen Projekt einsetzten können. Unter dem Projektnamen „Semay“ begleiten die Studenten so Hilfsprojekte mit ihrem betriebswirtschaftlichen Wissen.
Ihr langfristiges Ziel ist es ein globales Netzwerk aufzubauen, in dem verschiedene Kompetenzen zusammengebracht werden, um ihr gemeinsames Potenzial positiv einzusetzen.
Dadurch soll ein Wissensaustausch ermöglicht werden und zudem die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Kompetenzfelder in international übergreifenden Projekten gefördert werden.

Bereits realisiert ist ein Hilfsprojekt in Äthiopien, das im Rahmen des Seminares bei Prof. Dr. Hensel entwickelt wurde. Das Konzept der Studenten ermöglichte es äthiopischen Frauen, durch einen Zuverdienst unabhängiger zu werden und ihre Familien zu unterstützen. Im Seminar wurde eine Marketingstrategie entwickelt, um die hergestellten Produkte auch in Deutschland zu vertreiben. Um sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen reist Prof. Dr. Hensel regelmäßig mit einigen Studenten direkt zum Projektstandort.

Ihre Vision für die Zukunft ist, dass ein dynamisches, sich stetig erweiterndes Netzwerk entsteht, welches durch „joined Knowledge Transfer“ zwischen Studierenden und Menschen in Projekten vor Ort einen Austausch auf Augenhöhe ermöglicht.

Linksammlung:
Semay
Semay auf facebook
Pressepräsentation des „Semay-Projektes“

\ Januar 30th, 2013
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Zweiter Impulsgeber: Helga Nagel

Am 16.10.2012 hielt Frau Helga Nagel, die Amtsleiterin des Amtes für Multikulturelle Angelegenheiten in Frankfurt und Expertin für Illegale, einen Vortrag zum Thema Illegalität im Raum Frankfurt.

In einem sehr ausführlichen und spannenden Vortrag erklärte sie uns Helga alles, was man zum Thema Illegalität wissen sollte. Sie berichtete nicht nur über die Europäische Migrationspolitik, die gleichermaßen an zunehmenden Zahlen von Illegalen im Europäischen Raum schuld ist, sondern referierte auch über die Schwierigkeiten und Komplikationen, die das Leben eines Illegalen mit seinem unsicheren und rechtlosen Status im Alltag mit sich führen. Sie schilderte uns in erster Linie die Problematiken in den Bereichen Wohnen, Gesundheit und Bildung, die eine stetige Abhängigkeit, Ausbeutung und Erpressbarkeit dieser Menschen beinhalten. Durch das Darlegen der aktuellen Lage zeigte uns die Referentin, wie tabuisiert das Thema Illegalität in Deutschland ist, nannte uns aber auch ein paar wenige Organisationen, die dem z.B. im medizinischen Bereich entgegenwirken und sich für Illegale einsetzen. Trotz der Verschwiegenheit sind illegal Immigrierte Teil unserer Gesellschaft und unseres alltäglichen Lebens, bleiben jedoch unsichtbar für uns, da die nötige Sensibilisierung dafür fehlt. In einer anschließenden Diskussion mit Frau Nagel wurden ansatzweise Wege und Lösungsansätze ermittelt, mit denen man auf diese unbekannte Parallelwelt aufmerksam machen kann.

Linksammlung:
Mama illegal
Ohne Papiere
Medinetz Mainz

\ Januar 30th, 2013
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Erster Impulsgeber: Festivalveranstalter Andreas Meder

Zum Auftakt der Vortragsreihe im Studiengang Gutenberg Intermedia „Wie verändere ich die Welt“ gibt Festivalveranstalter Andreas Meder einen Einblick in seine Arbeit als hauptamtlicher Geschäftsführer der Lebenshilfe gGmbH Kunst und Kultur.

Seit 1997 veranstaltet Meder u.a. das internationale Theaterfestival „Grenzenlos Kultur“ in Mainz – damals das erste Festival für Kunst von Menschen mit geistiger Behinderung im deutschsprachigen Raum.

Auf dem Programm stehen professionelle Theatergruppen, wie z.B. „Rambazamba“ aus Berlin, die Inszenierung „Disabled Theater“ des renommierten französischen Choreographen Jérôme Bel oder die szenische Lesung Peter Radtkes aus dem biblischen Buch Hiob.

Der studierte Germanist spricht von „sanfter Integration“ in der Zusammenarbeit mit behinderten und nichtbehinderten Künstlern, bei der die Grenzen in ihrem kreativen Schaffen aufgehoben und nicht getrennt voneinander betrachtet werden sollten. Aber eigentlich wünscht sich Meder, dass seine Arbeit ganz unnötig würde und behinderten Theater und Kunst vollkommen unabhängig der Handicaps der Künstler wahrgenommen und als solche gewürdigt würden.

Linksammlung:
Lebenshilfe Kunst und Kultur
Grenzenlos Kultur
No Limits – Festival
Theater Rambazamba
Peter Radtke
Jérôme Bel – Disabled Theater „…eine Freak Show, aber eine wundervolle.“
Atelier Goldstein

\ Januar 9th, 2013
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Wer sind WIR?

Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wer diese ominösen vierzehn Masterstudenten sind, wollen wir uns kurz vorstellen und verschaffen euch Zutritt zu unseren ganz privaten Arbeitsplätzen.

Name: Alex Schulz
Studium bisher: Hochschule Pforzheim / Bachelor of Arts in Visuelle Kommunikation
Schwerpunkt: Grafik-Design, Animation, Illustration
Kontakt: www.vyzor.de
Welche Comicfigur wäre ich: Son-Goku
Was fehlt auf der Welt: Mehr Spaß, mehr Quatsch und mehr Liebe.


Name: Alice Schaffner
Studium bisher: Bachelor of Arts an der Fh Mainz
Kontakt: www.AliceSchaffner.de


Name: Anna Kleibl
Studium bisher: Bachelor of Arts in Gestaltung an der HAWK Hildesheim,im Fachbereich Corporate Identity / Corporate Design
Schwerpunkt: Strategische Designlösungen, Corporate Design, Packaging und Editorial Design
Kontakt: a-kleibl@gmx.de
Welche Comicfigur wäre ich: Snufkin aus dem Muminland
Was fehlt auf der Welt: Die Aufmerksamkeit für die kleinen Dinge


Name: Annabell Gräf
Studium bisher: Bachelor of Arts, Mediendesign, FH Hof Abteilung Münchberg
Schwerpunkt: Interfacedesign, Servicedesign
Kontakt: annabell.graef@web.de
Welche Comicfigur wäre ich: Calvin (von Calvin and Hobbes)
Was fehlt auf der Welt: Schokoladenteiche, Zuckerwattenbäume und Puddinghäuser


Name: Désirée Korz
Studium bisher: Bachelor of Arts, Kommunikationsdesign, FH Mainz
Schwerpunkt: Corporate- und Editorial Design
Kontakt: desiree_fr@web.de
Welche Comicfigur wäre ich: Speedy Gonzales
Was fehlt auf der Welt: Bärengroße Hummeln als Transportmittel und Haustier.


Name: Evelyne Werner
Studium bisher: Diplom-Designer, FH Mainz Kommunikationsdesign
Schwerpunkt: Typo, Buchgestaltung, Foto
Welche Comicfigur wäre ich: Mafalda und Linus von den Peanuts
Was fehlt auf der Welt: mehr Rücksicht, Verständnis, Überlegung und Gleichheit, gegenseitiger Respekt und Ideale


Name: Franziska Hamann
Studium bisher: Bachelor of Arts an der HAWK Hildesheim, Februar 2012, im Fachbereich Corporate Identity / Corporate Design
Schwerpunkt: CI/CD und Editorial Design
Kontakt: franziska_hamann@gmx.de
Welche Comicfigur wäre ich: Kapitän Haddock
Was fehlt auf der Welt: Zeit


Name: Kathrin Laura Hergt
Studium bisher: BA Innenarchitektur FH Mainz
Schwerpunkt: Messe- und Ausstellungsgestaltung
Kontakt: kathrin.hergt@gmx.de
Welche Comicfigur wäre ich: Mila Superstar
Was fehlt auf der Welt: Zuverlässigkeit


Name: Marcel Salland
Studium bisher: Bachelor of Arts in Mediendesign (Ostfalia Hochschule)
Schwerpunkt: Editorial Design
Kontakt: www.marcelsalland.com
Welche Comicfigur wäre ich: Donald Duck
Was fehlt auf der Welt: Ein neues Album von den Distillers


Name: Marie-Niamh Dowling
Studium bisher: B.A. Kommunikationsdesign, HS-RM, Wiesbaden
Kontakt: hello@niamhdowling.de
Was fehlt auf der Welt: Zuckerwatte, die glitzert


Name: Merle Tebbe
Studium bisher: Kommunikationsdesigner B.A. Folkwang Universität der Künste Essen
Schwerpunkt: Bauchnabel
Welche Comicfigur wäre ich: Gaston Lagaffe
Was fehlt auf der Welt: Schwerelosigkeit


Name: Sebastian Rothgerber
Studium bisher: FH Mainz, Kommunikations-Design, Diplom 2009
Schwerpunkt: Konzeptionelle Gestaltung und Werbung
Kontakt: sebastian.rothg@gmx.de
Welche Comicfigur wäre ich: Jimmy Olsen….Wer ist Jimmy Olsen? Deswegen wäre ich Jimmy Olsen
Was fehlt auf der Welt: Fructosefreie Blaubeer-Muffins


Name: Stephane Reichert
Studium bisher: Bachelor of Arts in Kommunikationsdesign an der FH Mainz
Schwerpunkt: Fotografie
Welche Comicfigur wäre ich: Snoopy
Was fehlt auf der Welt: Mehr Menschen, die sich mit den Nöten anderer beschäftigen.


Name: Wolfgang Landauer
Studium bisher: Bachelor of Arts, HAW Würzburg-Schweinfurt,
Schwerpunkt: Kommunikationsdesign, Editorial
Kontakt: wolfganglandauer87@gmail.com, www.wolfganglandauer.de
Welche Comicf igur wäre ich: Lucky Luke
Was fehlt auf der Welt: Die Löwen in der 1. Bundesliga

\ Januar 9th, 2013
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