»Enjoy Food / Design«

Installation von Anna-Pia Link, Carina Schweitzer & Nina Arnold

  • 1 Foto-Kamera
  • 1 Magic-Arm
  • 1 Laptop
  • min. 6 Schauspieler mit einem 2.Oberteil für eine weitere Rolle
  • 1 Techniker
  • 1 Storyboard
  • 18 Servietten
  • 4 Kaffee im Becher
  • 4 Gabeln
  • 2 Löffel
  • 2 Teller mit Pommes
  • 1 Teller mit Kuchen
  • 3 Zuckertütchen
  • viele Kaffee-Rührstäbchen
  • 3 Majo-Päckchen
  • 1 Tablett
  • 1 Magazin
  • 1 Laptop
  • 1 Cola
  • 2 Strohälme
  • 2 Mensa- Tische

»Enjoy Food / Design«

Die Animation  »Enjoy Food / Design« ist im Stop-Motion-Verfahren entstanden. Dazu wurde eine Spiegelreflexkamera mit Hilfe eines Magic-Arms in 4m Höhe befestigt, so dass sie sich genau über den beiden Tischen befand. Die Kamera konnte über einen angeschlossenen Laptop ausgelöst werden. Nachdem alle Schauspieler ihre »Rolle« und genau Anweisungen erhalten hatten, begann das Shooting. Alle Schauspieler mussten sehr langsam agieren und das Auslösen der Kamera musste auf diese Bewegungen abgestimmt sein. Auf diese Weise entstanden 619 Fotos, die anschließend bearbeitet und zu einem Film zusammengefügt wurden.
Die Animation wurde während der Pausen in der Mensa gezeigt.

Unser Tipp:
Mehrere Ersatz-Kameras bereithalten!

\ Dezember 2nd, 2009
\ Melih B.
\ No Comments

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»Do Designers have a role in the creation of symbols for a country, a culture, an ideology or a mentality? Are they, in short, co-authors of the ‘visual text’ with which a country, a culture expresses itself? And if they are, does that make them co-responsible, as co-authors, for what is conveyed in that ‘text’?«

Installation von Saskia Friedrich, Markus Nebel & Ina Wild

  • 6 Dosen Sprühkleber, repositionierbar
  • 6 Meter Plot

Zentrales Anliegen dieser Installation war es ein Zitat erst durch die Interaktion mit dem Publikum entstehen zu lassen. Das zu Beginn noch völlig unsichtbare Zitat wurde mit Schablonen auf den Boden aufgesprüht. Mit der Zeit wurde es durch die vielen Besucher, die darüberliefen sichtbar.

Zitat von Max Bruinsma

\ Dezember 1st, 2009
\ Melih B.
\ 1 Comment

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»Das Leben eines Autors ist der
beste Commentar seiner Schriften.«

Installation von Anett Rauh & Marina Raths

  • 23 m Klebefolie
  • 23 m Transferpapier
  • Spachtel
  • 2 Skalpelle
  • 2 Scheren
  • 1 Zollstock
  • Leiter
  • 2 Schwämme
  • 5Liter weiße Gouache
  • Ganz viele Hände und Geduld

Unsere Idee war es im Eingangsbereich des Foyers eine Trennwand zu schaffen, die mit Hilfe der Zitate einen Vorgeschmack auf das Thema der Veranstaltung bieten sollte. Der Aufbau der Installation war sehr zeitaufwendig und kostspielig. Nachdem das Layout feststand wurden die Zitate auf Klebefolie ausgeplottet und musste von uns entgittert werden. Mit viel Maßarbeit wurden sie dann auf die Scheiben in luftiger Höhe angebracht. Dabei ist es wichtig die Folie blasenfrei anzukleben, damit im nächsten Schritt, wenn die Farbe (Gouache) mittels Schwämmen aufgetragen wird nicht unter die Schrift läuft. Wir mussten mindestens zweimal überstreichen um eine optimale Deckkraft zu erzielen. Nachdem die Farbe komplett getrocknet war, haben wir in mühevoller Kleinarbeit jeden einzelnen Buchstaben von Hand abgezogen um den gewünschten Negativeffekt darzustellen.

Zitate:
»Das Leben eines Autors ist der beste Commentar seiner Schriften.« / Johann Gottfried Herder

»Der heilige Hieronymus führt vier Kriterien an: wenn unter mehreren Büchern, die man einem Autor zuschreibt, eines schlechter als die anderen ist, so muss man es aus dem Katalog seiner Werke streichen (der Autor wird demnach als bestimmtes konstantes Wertniveau definiert), auch wenn bestimmte Texte der Meinung der anderen Werke eines Autors widersprechen(dann wird der Autor als Feld einesbegrifflichen und theoretischen Zusammenhangs definiert); auch die Werke müssen ausgeschlossen werden, die in einem anderen Stil geschrieben sind, mit Worten und Wendungen, die man gewöhnlich nicht bei diesem Autor findet (das ist der Autor als stilistische Einheit), schließlich müssen die Texte als falsch angesehen werden, die sich auf Ereignisse und Personen beziehen, die erst nach dem Tod des Autors kommen (dann ist der Autor ein bestimmter geschichtlicher Augenblick und Schnittpunkt einer Reihe von Ereignissen).« / Michel Foucault

»I think it is one of the paradoxical conditions of design authorship, that you have to be both producer and critic simultaneously. I can maintain a kind of double life.« / Bruce Mau

»Do Designers have role in the creation of symbols for a country, a culture, an ideology or a mentality? Are there, in short, co-authors of the ‘visual text’ with which a country, a culture expresses itself? And if they are, does that make them co-responsible, as co-authors, for what is conveyed in that ‘text’?« /Max Bruinsma

»I am not a decorator, a packager… I am the author, the storyteller, the creator of meaning.« / Zitat zu einer Skizze mit Tibor Kallmann

»Der persönliche Auftritt wird zunehmend bedeutsam. Das ist ein wunderbares Komplementär-Phänomen zur allgemeinen Virtualisierung.« / Auszug von Norbert Bolz

\ Dezember 1st, 2009
\ Melih B.
\ No Comments

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»Entwerfen meint die Bereitschaft die Wirklichkeit zu ändern.«

Installation von Anett Rauh & Marina Raths

  • 1300 Reißzwecken
  • 5 m Papierschablone
  • Hammer
  • Leiter
  • Pinzette
  • Skalpell
  • Dicke Daumen

Der Auszug eines Zitates was den Baum mittels Reißzwecken erklimmt stammt von Gui Bonsiepe. Es wurde eine Schreibschrift verwendet, die wir auf DIN A4 Papier in 15 cm hohe Buchstaben gepaust haben. Die Blätter haben wir dann zusammengeklebt und diente uns als Vorlage für die Installation. Diese haben wir in einer Spiralform am Baum angebracht und die Reißzwecken auf der Schrift befestigt. Das Papier konnte man zwischen den Reißnägeln mit viel Aufwand, einer Pinzette und eines Skalpells herausziehen. Unsere Daumenspitzen sind heute noch taub!

»Entwerfen meint die Bereitschaft die Wirklichkeit zu ändern.« / Gui Bonsiepe

\ Dezember 1st, 2009
\ Melih B.
\ No Comments

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»Gutes Design ist unsichtbar«

Installation von Anna-Pia Link, Carina Schweitzer & Nina Arnold

  • 850 schwarze Klebepunkte 8mm Durchmesser
  • 950 schwarze Klebepunkte 12mm Durchmesser
  • 1450 schwarze Klebepunkte 18mm Durchmesser
  • 10m Schablone
  • 3 Leitern
  • Kreppband
  • viele Reißnägel
  • mind. 1 Zollstock

In dieser typografischen Installation haben wir das Zitat “Gutes Design ist unsichtbar” umgesetzt. Nachdem wir uns für die Schrift Script MT entschieden haben, haben wir eine 10m lange und 90cm hohe Schablone vorbereitet und diese in 1,5m breiten Stücken ausgeplottet. Jedes dieser Elemente enthält die entsprechenden Lettern des Zitats in Originalgröße, sowie einige Markierungen, die das Anlegen der einzelnen Schablonen-Stücke erleichtern. Als nächstes haben wir die Buchstaben aus den Plotts ausgeschnitten und die Schablonen-Elemente mit Hilfe von Kreppband und Reißnägeln an der Decke befestigt. Danach haben wir mit dem Anbringen der Klebepunkten (8mm, 12mm, und 18mm) begonnen. Als alle Buchstaben ausgefüllt waren, haben wir die Schablone entfernt und einige kleine Ausbesserungen vorgenommen, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Unser Tipp:
Hohe Leitern verwenden! Wenn man sich festhalten kann, ist der Stand auf Dauer stabiler.

»Gutes Design ist unsichtbar« \ Lucius Burckhardt

\ November 30th, 2009
\ Melih B.
\ No Comments

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»We propose a reversal of priorities in favour of more useful, lasting and democratic forms of communication«

Installation von Anna-Pia Link, Carina Schweitzer & Nina Arnold

  • 150kg weißen Kiesel
  • 200m Wollfaden
  • Vorlage

Für unsere Typo-Installation im Kieselbeet haben wir zunächst eine genaue Vorlage entworfen. Diese enthält neben dem dreizeilige Zitat auch eine genaue Vermassung der Worte. Anhand dieser Vorlage haben wir ein Raster (Grundlinie, X-Höhe, Versalhöheund Wortbreite) aus Wollfäden im Kieselbett gespannt. Dabei sind wir zeilenweise vorgegangen. Nachdem eine Zeile gespannt war, haben wir begonnen die Typografie erst grob, dann exakt, aus gewaschenem weißen Kiesel zu legen. Als alle drei Zeilen gelegt waren, wurde das ganze Beet mit Wasser begossen, um letzte Rückstände des weißen Kiesel-Staubs zu entfernen. Zu guter Letzt wurde die Kieseltypo noch etwas eingeebnet.

Unser Tipp:
Am besten ein Hocker pro Helfer bereitstellen, sonst gibt es Muskelkater.

»We propose a reversal of priorities in favour of more useful, lasting and democratic forms of communication« – First Things First Manifesto 2000

\ November 30th, 2009
\ Melih B.
\ No Comments

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