Masterarbeit: Von Responsive zu Live – Die Rolle der Typografie im Internet der Dinge

Das Internet der Dinge wird immer bedeutender. Viele smarte Geräte sind mit dem Internet verbunden und untereinander vernetzt. Sie können selbsttätig Aktionen auslösen, weshalb sie oft gar nicht mehr direkt mit dem Nutzer kommunizieren. Diese Arbeit geht deshalb der Frage nach, welche Rolle geschriebene Kommunikation und damit Typografie im Internet of Things vor diesem Hintergrund noch spielt. Sie zeigt spannende Projekte, erforscht aktuelle Herausforderungen und zeigt neue Lösungsansätze. Zudem wird die im September 2016 vorgestellte Technologie »Variable Fonts« erklärt und ihre hohe Bedeutung für die Zukunft der Typografie dargelegt.

Marlene Arnold

Kontakt:
mail@marlenearnold.de
www.marlenearnold.de

Die Master-Thesis »Von Responsive zu Live – Die Rolle der Typografie im Internet der Dinge« wurde von Prof. Johannes Bergerhausen und Prof. Ulysses Völker im Masterstudiengang »Gutenberg Intermdia – Deep Typography« betreut.

Fotos: Marlene Arnold

\ März 7th, 2017
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Masterarbeit – DECODED SECRETS

Besonders heute, in unserer von Kommunikation geprägten Gesellschaft, spielt die Bedeutung von Geheimnissen durch die gesellschaftsrelevanten Debatten über Datenschutz und den Wert von Privatsphäre im digitalen Raum eine zentrale Rolle. Kryptografie, die Wissenschaft der Verschlüsselung hat durch die rasante Entwicklung von Technologie und der digitalen Kommunikation einen Bedeutungshöhepunkt erlangt und bildet ein wichtiges Werkzeug zur Sicherung der gesunden Spannung zwischen öffentlich und privat.

Die zentrale Problemstellung des Projektes »DECODED SECRETS« basiert auf der fehlenden Aufklärung über historische und aktuelle Verschlüsselungsthemen. Um ein Bewusstsein für die Geheimnisbedeutung und den Wert von Privatsphäre zu schaffen, muss eine Sensibilisierung und Aufklärung über historische und aktuelle Verschlüsselung stattfinden. Weiterhin bildet die Aufklärung über den historischen Bezug von Anwendungsbereichen der Kryptografie eine wichtige Notwendigkeit.

Das Projekt »DECODED SECRETS« behandelt in medienübergreifender Form die historische Aufklärung und Sensibilisierung von Verschlüsselung in der Gesellschaft. Dazu bildet das Buch »DECODED SECRETS – eine Chronologie der Verschlüsselungsgeschichte« den analogen und zentralen Teil des Projektes. Es beinhaltet die historische Aufarbeitung von Verschlüsselungsmethoden und zeigt anhand gesammelter Geheimbotschaften den Anwendungsbereich des jeweiligen Kryptosystems. Der digitale und ergänzende Teil des Projektes, die Webseite »DECODED SECRETS« bildet eine Aufklärung und Sensibilisierung für aktuell relevante Verschlüsselungsthemen und stellt ein Werkzeug zur vertiefenden Auseinandersetzung mit digitaler Verschlüsselung und Anonymisierung dar.

Matthias Dübner

Kontakt:
mail(at)matthiasduebner.com
www.matthiasduebner.com

Die Master-Thesis »DECODED SECRETS« wurde von Prof. Katja Davar, Prof. Petra Eisele und Prof. Anna-Lisa Schönecker für den Masterstudiengang Gutenberg Intermedia betreut.

Fotos: Matthias Dübner

\ Januar 16th, 2017

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Masterarbeit – Relics

Das Bewahren unserer Erinnerungen war stets ein zeitaufwendiger und kostspieliger Prozess. In der heutigen digitalen Informationsgesellschaft hat sich diese Situation verändert. Millionen Bilder landen jeden Tag im Netz, auf unseren Festplatten, in „Clouds“ oder im Netz. Das Erinnern kennt keine Grenzen mehr und scheint dadurch an Wert zu verlieren. Wie wird die Zukunft der Erinnerung wohl aussehen?

Mit meiner Masterarbeit im Gutenberg-Intermedia Studiengang „Future Spaces“ (2016) wollte ich mich dieser Fragestellung aus einer anderen Perspektive nähern, um die Vorstellungskraft und Imagination des Lesers/Betrachters zu wecken. Aus den Erkenntnissen meiner Recherche entstand so das spekulative Designprojekt „Relics“.

„Relics“ ist eine fiktive Applikation zur Verarbeitung negativer Erinnerungen. Dafür werden verschiedene Technologien miteinander verknüpft, um den Nutzer bei seiner Erinnerungsarbeit zu unterstützen. Die Applikation erfasst Gedanken und Gefühle über ein „Brain-Computer-Interface“ (BCI) und einen „Emotional Tracker“ und generiert aus den Daten in Echtzeit ein Objekt, das über einen 3D-Drucker ausgedruckt werden kann.

Physische Handlungen können bei der Verarbeitung negativer Erinnerungen helfen, indem sie sonst unsichtbare Prozesse sichtbar und erfahrbar machen. Das physische Objekt, das „Relic“, wird durch rituelle Handlungen in einem stetigen Prozess bearbeitet und die Erinnerung schließlich „besiegt“.

Meine Masterarbeit ist so gestaltet, dass eine heutige Umsetzung bereits möglich erscheint. Dies soll dem Leser/Betrachter bei der Identifikation mit der Thematik helfen. Die Arbeit besteht aus einer Applikation, einer Produktwebseite, einem Produktvideo und einer Ausstellung. Die Ausstellung umfasste fünf Relics, basierend auf wahren Geschichten und deren rituelle Verarbeitung.

Isabel Linnemann

Kontakt:
isabel.linemann@live.com
isabellinnemann.allyou.net

Die Master-Thesis »RELICX« wurde von Prof. Katja Davar, Prof. Petra Eisele und Prof. Anna-Lisa Schönecker für den Masterstudiengang Gutenberg Intermedia betreut.

Fotos: Isabel Linnemann

\ Januar 16th, 2017

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Designpreis Rheinland-Pfalz und DDC Gute Gestaltung für Master-Absolventen

Designpreis Rheinland-Pfalz und DDC Gute Gestaltung 17 für Master-Absolventen

Mit dem Designpreis Rheinland-Pfalz und dem Preis des Deutschen Designer Clubs DDC Gute Gestaltung 17 wurden Alexander Bothe und Stefan Valerio Meister, Absolventen des Masterstudiengang Gutenberg Intermedia »Future Spaces«, für ihr Master-Projekt »devio – Demenz-Emphatie-Workshop-Kit« 2016 ausgezeichnet

Sowohl für Angehörige als auch für professionelle Pflegende kann sich der Umgang mit Menschen mit Demenz als schwierig gestalten und verlangt ein hohes Maß an Empathie, Verständnis und Wissen für die Erkrankung. Dabei zeigt sich als eine der größten Herausforderungen, den Perspektivwechsel in eine demenziell veränderte Gefühlswelt zu schaffen, um somit den Betroffenen besser erreichen und verstehen zu können.

Dieser Problematik gingen Alexander Bothe und Stefan Valerio Meister im Gutenberg-Intermedia Masterstudiengan “Future-Spaces”, an der Hochschule Mainz in 2016 als Kommunikationsdesigner nach und es entstand das Projekt: devio Demenzworkshop-Kit.

Das devio Demenzworkshop-Kit wurde in Zusammenarbeit mit Sozialpädagogen und Demenzexperten entwickelt und ist ein mobiles Empathietraining, welches Teilnehmern ermöglicht, sich der Erlebnis- und Gefühlswelt von Menschen mit Demenz zu nähern und diese am eigenen Leib zu erfahren. Hierfür wurde eine Augmented Reality Anwendung konzipiert, welche die Wahrnehmung live, demenziell verändert und in Kombination mit demenzspezifischen Rollenspielen einen Workshop bildet, der die Empathiekompetenzen der Teilnehmer im Umgang mit Menschen mit Demenz schulen und verbessern soll. Das Kit ist dabei ein in sich geschlossenes Produkt mit aufeinander abgestimmten Utensilien und einem vorgegebenen Ablauf. Somit kann es autark genutzt werden und individuell in den Lehrplan intigriert werden können.

Webseite und Einführungsvideo unter: www.devio.me

Mit Unterstützung von: Landes-Netz-Werk Demenz Rheinland Pfalz, Inverso Mainz
Technisches Sponsoring durch: SAMSUNG

Die Master-Thesis „Devio“ wurde von Prof. Katja Davar, Prof. Petra Eisele, Prof. Holger Reckter und Prof. Anna-Lisa Schönecker für den Masterstudiengang Gutenberg Intermedia betreut.

Fotos: Stefan Valerio Meister und Alexander Bothe

\ November 22nd, 2016

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Mapping Mainz erhält das Gutenberg-Stipendium 2016

Im Rahmen einer Feierstunde wurde am 24. Juni im Gutenberg-Museum »Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtporträt«, ein Projekt des Masterstudiengangs Gutenberg Intermedia, mit dem Gutenberg-Stipendium der Landeshauptstadt Mainz ausgezeichnet.

In dem multimedialen Projekt „Mapping Mainz – ein fragmentarisches Stadtporträt“ hat der Master-Studiengang Gutenberg Intermedia zehn wenig bekannte Orte in den Stadtteilen von Mainz und den AKK-Gemeinden auf ungewöhnliche Weise portraitiert. Basierend auf der situationistischen Idee des Dérives, des ungeplanten Umherschweifens durch urbane Räume, und einer künstlerischen Methodik, haben die Studierenden für sie unbekannte Orte aufgesucht, sich mit ihrer Geschichte, ihren Eigenheiten und ihrer möglichen Zukunft beschäftigt und schließlich in zwei medial unterschiedlichen Ausführungen – einer großformatigen Siebdruckarbeit und einer interaktiven Website – zu einem psychogeografischen Stadtportrait zusammengeführt.

Entstanden sind Fragmente in Bild und Ton, die sich zu ortsbezogenen Chroniken verdichten. Das Gutenberg-Stipendium der Stadt Mainz ist 1946 zur Förderung von Ausbildung und Lehre an den Mainzer Hochschulen gestiftet worden. Mit dem Stipendium werden abgeschlossene Arbeiten ausgezeichnet, die eine besondere wissenschaftliche, künstlerische oder fachliche Leistung darstellen, deren Thematik in einem Zusammenhang mit der Stadt Mainz steht.

Team des Master-Studiengangs: Alexander Bothe, Anna Lena Hänicke, Bahar Hasan, Isa Hartikainen, Isabel Linnemann, Janina Rüsseler, Matthias Dübner, Michael Sherman, Natalia Chekonina, Stefan Valerio Meister. Betreuung: Prof. Anna Lisa Schönecker, Prof. Katja Davar, Medieninformatik: Prof. Holger Reckter, Programmierung: Axel Becker.

Fotos: Peter Pulkowski/JGU, Masterstudiengang Future Spaces

\ September 29th, 2016

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Masterarbeit – Haptik. Optik. Wahrnehmung.

Sehende und Sehbehinderte erleben Kunst auf unterschiedliche Art und Weise, doch neue Technologien und wachsende Ansprüche im Ausstellungsdesign ermöglichen neue inklusive Lösungen zum Erleben von Ausstellungen. Durch Experimente habe ich mich dem Thema der Seherkrankungen genähert, um Hilfen für Sehbehinderte und Sehende zu entwickeln. Als finaler Ansatz sind Prägedrucke entstanden, die über ein Informationssystem nach dem Zwei Sinne-Prinzip erlebt werden können. Grafiken, Materialien und Infotafeln ergänzen sich über die visuelle Ebene hinaus durch auditive und taktile Informationen. Bilder zum Anfassen für Sehende und Sehbehinderte, sollen einen Dialog in Gang setzten, von dem beide Parteien profitieren können.

Michael Sherman

Kontakt:
michael.sherman@gmx.de

Die Master-Thesis »Hören lernen von Blinden – eine Hilfe« wurde von Prof. Katja Davar, Prof. Petra Eisele und Prof. Anna-Lisa Schönecker für den Masterstudiengang Gutenberg Intermedia betreut.

Fotos: Michael Sherman

\ September 27th, 2016

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