Die Zusammenarbeit zwischen Grafikdesignern und Museen hat eine erfolgreiche Geschichte hinter sich. Avantgarde-Erschei-nungsbilder, sorgfältig gestaltete Ausstellungsräume und extravagant gedruckte Kataloge haben dazu geführt, dass Kultureinrichtungen einen hohen Stellenwert in der öffentlichen Wahrnehmung besitzen. In den letzten Jahren scheint die Partnerschaft allerdings nicht mehr so gut zu funktionieren. Grafikdesigner können ihre Kreativität ausdrücken und Museumskuratoren können innovative Ausstellungen konzipieren, aber ein drittes Element im Kommunikations-prozess fehlt: das Publikum. Wer sind diese Personen? Wofür interessieren sie sich? Was erwarten sie von einem Museums-besuch? Das Broadcast-Kommunikationsmodell, das Grafik-designer und Museen lange Zeit gefördert haben, entspricht nicht den Ansprüchen der heutigen Gesellschaft. Diese Masterarbeit analysiert die kulturellen Veränderungen der Gegenwart und präsentiert die wichtigsten Aspekte für die Entwicklung einer Kommunikationsstrategie im Zeitalter der digitalen sozialen Medien.
Kontakt: fabioprata @ ps2.com.br
\ März 25th, 2012
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Alltäglich sind wir von Musik umgeben, dabei hat sich die Art und Weise des Musikkonsums durch die technologischen Entwicklungen stetig verändert. Durch den Wandel und den Wegfall klassischer Charakteristiken sind neue Bedürfnisse entstanden. Trotzdem oder auch deswegen sind Nostalgie-gefühle zu älteren Medien vorhanden. Wie können diese Sehnsüchte in neue Objekte übertragen und gestillt werden? Wie kann Musik poetisch erlebbar werden? Herausgekommen ist die Installation DA 560, die ein poetisches Erleben von digitaler Musik ermöglicht. Dabei steht die Lyrik der Musik im Vordergrund, die mittels analoger Technik in einer textilen Oberfläche dreidimensional erscheint. Dieses kurzzeitige Materialisieren der digitalen Informationen lässt den Benutzer wieder vermeintlich zum Besitzer eines physikalischen Mediums werden. Die Frage nach Besitz und Eigentum wird angedeutet. Eine bewusstere Auseinandersetzung mit der Musik soll geschaffen werden, sie soll nicht nur gehört, sondern erlebt werden.
Kontakt: hello @ dennis-praschak.de
\ März 25th, 2012
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Wie sind die Regeln/Prinzipien der Typografie entstanden und wie werden sie derzeit von Grafikdesignern interpretiert? Die Zusammenstellung einer großen Anzahl unterschiedlicher und zu verschiedenen Zeiten der Geschichte entstandener Gedanken, Stellungnahmen, Thesen, Regeln, Verbote und Anregungen zur Typografie fördert die Entwicklung einer kritischen Betrachtung ihrer Bedeutung. Die Sammlung unterschiedlicher Arbeiten im Bereich Grafikdesign und deren Katalogisierung nach diesen Prinzipien verdeutlicht die Rolle der Typografie in der heutigen Produktion; gleichzeitig erweitert sich die Wahrnehmung von Interpretationsmöglichkeiten. »Gut zum Druck« ermöglicht eine Analyse des zeitgenössischen Grafikdesigns aus dem Blickwinkel typografischer Prinzipien und versucht dabei darzustellen, wie wichtig diese Prinzipien bis heute als Grundlagenwissen sind und wie sie neue Wege aufzeigen, persönliche Interpretationen und Standpunkte hinsichtlich der Typografie zu entwickeln.
Kontakt: flavianalon @ ps2.com.br
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»In Wahrheit heißt etwas wollen, ein Experiment machen, um zu erfahren, was wir können.« (F. Nietzsche)
Kann der Gestalter fortwährend gutes und interessantes Design erzielen, wenn er sich an vorgegebene Schemata und Ideen anderer festhält? Oder können, ähnlich wie in den exakten Wissenschaften, viele neue Erkenntnisse durch Experimente und eigene Erfahrungen erreicht werden? Im Rahmen der wissenschaftlichen Frage: »Was kann Gestaltung bzw. Design von den Experimenten der klassischen Wissenschaften lernen?«, wurde die Formel a + b + c = d[esign] entwickelt. Es handelt sich um eine Methode zum kreativen Gestalten, die den Experimentierenden vor neue Herausforderungen stellt.
\ März 25th, 2012
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Die Buchreihe »eins und eins macht eins« erforscht das Themenfeld der Intermedialität im Medium Buch. Der Name der erweiterbaren Reihe ist Programm: Jedes Buch der Reihe (eins) verschmilzt (macht) mit einem Zweitmedium oder einer innovativen Technologie (eins) zu einem Buchhybrid (eins). In jedem Buch gehen theoretische Überlegungen einem Buch- experiment voraus, wodurch auch Theorie und Praxis im Buch verschmelzen. So ergeben sich innovative konzeptionelle Ansätze, die im Experiment-Teil jedes Buchs umgesetzt werden. Im Rahmen der Master-Thesis entstanden die ersten drei Bände der Reihe aus den Medienkombinationen: Buch und Fanpage, Buch und Film sowie Buch und Wii. Im ersten Band wird eine Facebook-Fanpage in ein hybrides Buchlayout übersetzt. Den zweiten Band erweitern Filmsequenzen im Web, die durch scanbare Codes erreicht werden können. Im dritten Band wurde eine Wii-Remote ins Buch eingebaut und so zum Steuerelement einer das Buch erweiternden Bildschirmanwendung.
Kontakt: info @ maxkostopoulos.de
\ März 25th, 2012
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Das Magazin thematisiert im Schwerpunkt Design und Transkulturalität. Entsprechend beschäftigt es sich mit der Kultur von türkischen Migranten aber auch mit der deutschen Gesellschaft. Interessen, Traditionen und Lebensgewohnheiten beider Kulturen werden in den Fokus gerückt. Nicht nur die optische Gestaltung ist ein Thema — auch ausgewählte Arbeiten von Designern und Künstlern werden vorgestellt, die sich mit globaler Ästhetik im Design beschäftigen. Indem Lebens-gewohnheiten, Traditionen und die Gestaltung der beiden Welten im Magazin vorgestellt werden, wird indirekt gezeigt, was für eine große Rolle Stereotypisierungen in beiden Kulturen spielen. Der Inhalt des Magazins wird durch Berichte mit Fotografien sowie Porträts, Interviews und Fotostrecken begleitet. Den Schluss bildet eine Agenda, in der Veranstaltungen und Publikationen vorgestellt werden. Da das Magazin zwei Kulturen anspricht, sind die Texte auch in zwei Sprachen, deutsch und türkisch, zu lesen.
Kontakt: ck @ ceelution.com
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