Sarah Coutandin – Protestbewegungen im Wandel.

Social Media ist in unserer heutigen Zeit allgegenwärtig. Für eine Kampagnenstrategie von Protestbewegungen birgt die Nutzung von Social Media sowohl Potentiale als auch Risiken, zumal die verschiedenen Online-Plattformen und Instrumente einer staken Dynamik unterliegen. Diese Arbeit untersucht anhand von aktuellen Beispielen die Relevanz von Social Media für Protestbewegungen und deren Auswirkungen für den modernen Protest. Eine für diese Arbeit durchgeführte Online-Umfrage der Unterstützer der bis dato größten viralen Kampagne, Kony 2012, zeigt, dass das Social Web zwar kurzfristig Massen mobilisieren kann, eine globale, kollektive Identität aber nicht langfristig Bestand zu haben scheint.

Meine Arbeit beschäftigt sich aus dem Grund mit den folgenden Fragestellungen: Wie hoch ist die Relevanz von sozialen Medienfür Protestbewegungen? Haben sich Protestbewegungen durch soziale Medien grundlegend verändert? Können durch soziale Medien kollektive Identitäten entstehen? Haben rein digitale Protestbewegungen in der heutigen Zeit das Potential, Veränderungen herbeizuführen?

Der gestalterische Teil der Masterarbeit ergab sich mit der intensiven Auseinandersetzung der Theorie und der daraus resultierenden Notwendigkeit, einen Kommunikationsleitfaden für NROs (Nicht-Regierungs-Organisationen) in Form einer Website zu erstellen. Der Leitfaden vermittelt Kenntnisse über die Social Media Tools und hilft bei der Erstellung einer Kampagnenstrategie. Dadurch wird den NROs ein Gefühl über die Aktualität und Wichtigkeit der neuen Kommunikationsinstrumente vermittelt.

\ Februar 2nd, 2013
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